Wichtige Information
Dieser Inhalt dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Konsultieren Sie einen Finanzberater oder Immobilienexperten für Entscheidungen bezüglich Ihres Vermögens.
Die kurze Antwort zur Basler Preislage:
Basel liegt mit CHF 10’574/m² deutlich unter Zürich und Genf, aber über dem Schweizer Durchschnitt. Im Städtevergleich bietet Basel ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als die beiden teuersten Märkte des Landes.
Basel im Preischeck: Die aktuellen Zahlen 2026
Fangen wir mit den Fakten an. Laut aktuellen Basler Quadratmeterpreisen Januar 2026 liegt der Durchschnitt im Kanton Basel-Stadt bei CHF 11’128. Die Daten von RealAdvisor zeigen für Februar 2026 einen Wert von CHF 10’574 – je nach Datenquelle und Erfassungszeitraum schwanken die Werte leicht.
10’574CHF/m²
Durchschnittlicher Quadratmeterpreis Basel, Februar 2026
Interessant dabei: Wohnungen und Häuser liegen preislich nah beieinander. Der Unterschied? Minimal. Bei Marktanalysen zeigt sich: Viele Interessenten unterschätzen die Preisunterschiede zwischen den Basler Quartieren. Zwischen dem Gundeldinger Quartier und dem Bruderholz können die Quadratmeterpreise um CHF 2’000-3’000 differieren. Diese Beobachtung ist auf den Raum Basel beschränkt und variiert je nach Objektzustand und Baujahr.
Die Preisentwicklung der letzten zwölf Monate zeigt ein Plus von rund 3,1 Prozent. Klingt moderat. Ist es auch – verglichen mit anderen Regionen.
Zürich, Genf, Bern: Wie teuer ist Basel wirklich im Vergleich?
Jetzt wird es spannend. Zahlen nebeneinander zu legen, zeigt mehr als jede theoretische Erklärung. Die Analyse regionaler Immobilienpreise 2026 macht deutlich: Basel spielt in einer anderen Liga als Zürich und Genf.

| Stadt | Ø-Preis/m² | EFH Durchschnitt | Rang CH |
|---|---|---|---|
| Genf | CHF 17’000 | CHF 2,9 Mio. | 1 |
| Zürich | CHF 16’000+ | CHF 3,3 Mio. | 2 |
| Basel | CHF 10’574 | CHF 2,2 Mio. | Mittelfeld |
| Bern | CHF 9’000-10’000 | CHF 1,8 Mio. | Unter Basel |
Basel vs. Zürich: Der grosse Preisunterschied
Ein durchschnittliches Einfamilienhaus kostet in Zürich CHF 3,3 Millionen. In Basel? CHF 2,2 Millionen. Das sind über eine Million Franken Unterschied. Laut SRF-Bericht zu städtischen Immobilienpreisen zeigt sich dieses Muster seit Jahren.
Warum ist Zürich so viel teurer? Wirtschaftszentrum. Internationale Firmen. Höhere Löhne. Mehr Nachfrage. Die Rechnung ist simpel. Für Basel bedeutet das: Wer hier kauft, spart erheblich – bei vergleichbarer Lebensqualität.
Basel vs. Genf: Zwei Welten
Genf sprengt die Skala. Mit rund CHF 17’000 pro Quadratmeter liegt die Rhonestadt fast 60 Prozent über Basel. Ein häufiger Fehler besteht darin, dass Interessenten Basel mit Genf vergleichen und Basel als „billig“ einstufen. Dies trifft nicht zu; Basel ist lediglich weniger extrem.
Die Genfer Preise erklärt die internationale Nachfrage: UNO, internationale Organisationen, Diplomatenmilieu. Das treibt die Preise auf ein Niveau, das für Normalverdiener kaum erreichbar ist. Basel profitiert von seiner Grenzlage zu Deutschland und Frankreich – das erweitert das Einzugsgebiet, ohne die Preise auf Genfer Niveau zu heben.
Basel vs. Bern: Überraschend nah
Bern liegt preislich unter Basel. Ein Einfamilienhaus kostet dort durchschnittlich CHF 1,8 Millionen. Der Quadratmeterpreis? Schätzungsweise CHF 9’000-10’000. Wer nicht auf einen internationalen Hub angewiesen ist, findet in Bern mehr Fläche fürs Geld.
Aber: Die Dynamik unterscheidet sich. Basel wächst stärker im Pharmasektor, Bern bleibt Verwaltungsstadt. Die langfristige Wertentwicklung könnte in Basel stabiler sein; diese Einschätzung stellt keine Garantie dar. Wie sich das im Kontext der Perspektiven der aktuellen Wirtschaft entwickelt, bleibt abzuwarten.
Immobilienbewertung mit RealAdvisor: So ermitteln Sie Ihren Basler Marktwert
Wer wissen will, ob Basel wirklich teuer ist, braucht zuerst einen Referenzwert: den eigenen Immobilienwert. Oder den Wert eines Objekts, das Sie interessiert. Ohne diese Zahl bleiben alle Vergleiche theoretisch. Genau hier setzt RealAdvisor an.

Die Plattform analysiert Transaktionsdaten aus über 75 Basler Strassen und vergleicht sie mit dem kantonalen Durchschnitt. Das Ergebnis basiert auf realen Verkaufspreisen der Nachbarschaft – nicht auf Schätzungen oder Wunschdenken.
So ermitteln Sie Ihren Basler Immobilienwert in 3 Schritten
- Immobiliendaten eingeben
Adresse, Wohnfläche, Baujahr und Zustand Ihrer Liegenschaft erfassen.
- KI-gestützte Analyse abwarten
Die künstliche Intelligenz vergleicht Ihre Angaben mit Transaktionsdaten aus der Region.
- Kostenlose Bewertung erhalten
Nach drei Minuten erhalten Sie eine Ersteinschätzung Ihres Marktwerts.
Gut zu wissen: RealAdvisor zeigt zusätzlich die Preisentwicklung der letzten 25 Jahre für Ihre Region. Das hilft bei der Einordnung: Steigt mein Quartier, stagniert es, oder gibt es Korrekturen?
Der Vorteil für Käufer und Verkäufer: Strassenspezifische Preise. Nicht jede Strasse in Basel kostet gleich viel. Die Differenzen sind erheblich. Mit diesen Daten verhandeln Sie auf Augenhöhe.
25 Jahre Preisentwicklung: Was die Geschichte über Basel verrät
Die Realität vor Ort zeigt: Wer in Basel vor 20 Jahren gekauft hat, sitzt heute auf erheblichen Buchgewinnen. Aber wie konstant war diese Entwicklung? Nicht linear. Es gab Phasen der Stagnation, Korrekturen, und dann wieder Schübe.

Laut Wüest Partner Marktprognose Februar 2026 erwarten die Analysten für Eigentumswohnungen schweizweit einen durchschnittlichen Preisanstieg von 2,8 Prozent. Das ist weniger als in den Vorjahren. Der Boom flacht ab.
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Moderates Wachstum, stabile Nachfrage -
Beschleunigung durch Tiefzinsphase -
Pandemie-Boom, +4,5% bis +4,6% jährlich -
Abflachung auf 2,8-3,1% erwartet
Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Familie mit zwei schulpflichtigen Kindern plante einen Umzug von Zürich nach Basel und erwartete ähnliche Preise wie in den Zürcher Vororten. Für dasselbe Budget erhielt sie in Basel deutlich mehr Wohnfläche, was das dortige Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich attraktiver erscheinen liess.
Ihre Fragen zu Basler Immobilienpreisen
Was kostet ein Quadratmeter in Basel 2026?
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Basel liegt im Februar 2026 bei CHF 10’574 (RealAdvisor-Daten). Andere Quellen wie Neho nennen CHF 11’128 für den Kanton Basel-Stadt. Die Unterschiede entstehen durch verschiedene Erfassungszeiträume und Datenbasen.
Ist Basel günstiger als Zürich?
Ja, deutlich. Zürich liegt bei über CHF 16’000 pro Quadratmeter, Basel bei rund CHF 10’574. Bei Einfamilienhäusern beträgt der Unterschied über eine Million Franken: CHF 3,3 Millionen in Zürich versus CHF 2,2 Millionen in Basel.
Wie haben sich die Preise in den letzten 10 Jahren entwickelt?
Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen 2024/2025 um etwa 4,5 Prozent jährlich. Für 2026 erwarten Analysten eine Verlangsamung auf 2,8 Prozent. Der langfristige Trend bleibt positiv, aber weniger steil als in den Vorjahren.
Welche Basler Quartiere sind am teuersten?
Das Bruderholz und zentrumsnahe Lagen gehören zu den teuersten Quartieren. Die Preisdifferenz zwischen Spitzenlagen und peripheren Quartieren wie Gundeldingen kann CHF 2’000-3’000 pro Quadratmeter betragen.
Wie kann ich meine Immobilie kostenlos bewerten lassen?
RealAdvisor bietet eine kostenlose KI-gestützte Immobilienbewertung. Sie geben Ihre Immobiliendaten ein, die künstliche Intelligenz analysiert Vergleichstransaktionen, und nach drei Minuten erhalten Sie eine Ersteinschätzung Ihres Marktwerts.
Die nächste Frage für Sie: Wissen Sie, was Ihre Immobilie – oder die, die Sie interessiert – heute wirklich wert ist?
Ohne diesen Referenzwert bleiben alle Vergleiche abstrakt. Ob Basel teuer ist, hängt davon ab, was Sie dafür bekommen. Mit strassenspezifischen Preisdaten und der 25-Jahre-Entwicklung Ihrer Region treffen Sie fundierte Entscheidungen – ob als Käufer, Verkäufer oder Investor.
Hinweise zu den Preisdaten
- Die genannten Preise sind Durchschnittswerte und können je nach Lage, Zustand und Ausstattung erheblich variieren
- Immobilienmärkte unterliegen Schwankungen; historische Daten garantieren keine zukünftige Entwicklung
- Jede Immobilientransaktion erfordert eine individuelle Bewertung durch einen Fachexperten
Bei konkreten Kauf- oder Verkaufsentscheidungen empfehlen wir die Konsultation eines zertifizierten Immobilienbewerters oder Notars.
